Inline-Skating Marathon Sieger
28. September 1997 | ||
![]() Pascal Briand |
1997 wurde das Experiment zum Erfolg. Zum ersten Mal wurden in Deutschland bei einem großen City-Marathon Inline-Skater in das Rennen integriert. 446 Skater gingen bei der gelungenen Premiere am Charlottenburger Tor an den Start. Aus einer Nation, in der Inline-Skating bereits wesentlich populärer ist als in Deutschland, kamen die beiden ersten BERLIN-MARATHON Sieger. Mit Pascal Briand und Caroline Jean gewannen zwei Franzosen. Männer: 1. Pascal Briand (FRA) 1:07:52, 2. Arnaud Gicquel (FRA) 1:07:52, 3. Tristan Loy (FRA) 1:07:55. Frauen: 1. Caroline Jean (FRA) 1:15:30, 2. Caroline Lagree (FRA) 1:15:30, 3. Anne Titze (GER) 1:15:31. | ![]() Carolin Jean |
20. September 1998 | ||
![]() Johann Langenberg |
Auch 1998 belegten die Franzosen die ersten drei Plätze bei Frauen wie Männern. Sieger waren Caroline Lagree und Johan Langenberg. Wie bei den Läufern profitieren auch die Skater von der flachen und zudem glatten Strecke. Sie erreichten ebenfalls Weltklasseergebnisse. Von dem Millionenpublikum am Strassenrand werden die Inline-Skater ähnlich angefeuert wie die Läufer, so dass der Alberto BERLIN-MARATHON auch für sie zu einem einmaligen Erlebnis wurde. Männer: 1. Johann Langenberg (FRA) 1:07:32, 2. Fabio Maragoni (ITA) 1:07:34, 3. Arnaud Gicquel (FRA) 1:10:30. Frauen: 1. Caroline Lagree (FRA) 1:14:20, 2. Sandrine Plu (FRA) 1:15:08, 3. Estelle Fourens (FRA) 1:16:21. | ![]() Caroline Lagree |
26. September 1999 | ||
![]() Tristan Loy |
Im Jahr 1999 wurden die Streckenrekorde von Frauen wie Männern gleich um mehrere Minuten verbessert. Mit 1:01:08 erreichte der Französische Skater Tristan Loy vom Salomon Team eine Fabelzeit die bis heute Bestand hat. Als erste Frau und bis heute einzige Deutsche Siegerin blieb Anne Titze mit 1:09:32 unter der für viele magischen Grenze von 1:10:00. Männer: 1. Tristan Loy (FRA) 1:01:08, 2. Cedric Michaud (FRA) 1:01:08, 3. Alban Cherdel (FRA) 1:02:03. Frauen: 1. Anne Titze (Groß-Gerau) 1:09:32, 2. Nathalie Barbothin (FRA) 1:09:32, 3. Caroline Jean (FRA) 1:13:09. | ![]() Anne Titze |
10. September 2000 | ||
![]() Chad Hedrick |
Im Jahr 2000 konnte sich mit Chad Hedrick, der sicherlich weltweit berühmteste und erfolgreichste Speed-Skater in die Siegerlist eintragen. Trotz über 40 Weltmeistertiteln verschlug es sogar ihm die Sprache angesichts der Zuschauermassen und des riesigen Teilnehmerfeldes. An der Qualität der Gesamtergebnisse ist deutlich zu erkennen, dass sich die von Freizeitspaß und Gaudi geprägte Modesportart Inline-Skaten zu einer ernstzunehmenden Leistungssportart entwickelt hat. Seit 2000 ist der real,- BERLIN-MARATHON für Inline-Skater Bestandteil des World Inline Cup (WIC) der weltweit ranghöchsten Rennserie. Männer: 1. Chad Hedrick (USA) 1:01:42, 2. Diego Rosero (COL) 1:01:42, 3. Shane Dobbin (NZL) 1:01:42. Frauen: 1. Angele Vaudan (FRA) 1:08:26, 2. Andrea Gonzales (ARG) 1:11:09, 3. Caroline Lagree (FRA) 1:11:09. | ![]() Angèle Vaudan |
30. September 2001 | ||
![]() Arnaud Giquel |
Das Leistungspotential der teilnehmenden Skater verdichtete sich im Jahr 2001 weiter. Die Stundenbarriere blieb zwar unangetastet, die Gesamtqualität stieg jedoch deutlich an. Mit Arnaud Giquel und Sheila Herrero gab es Sieger aus Frankreich und Spanien. Männer: 1. Arnaud Giquel (FRA) 1:04:17, 2. Baptiste Grandgirard (FRA) 1:04:17, 3. Massimiliano Presti (ITA) 1:04:17. Frauen: 1. Sheila Herrero (ESP) 1:12:56, 2. Angèle Vaudan (FRA) 1:12:56, 3. Jessica Smith (USA) 1:12:57. | ![]() Sheila Herrero |
29. September 2002 | ||
![]() Juan Carlos Betancur |
2002 gelang Angele Vaudan aus Frankreich zum ersten mal ein zweiter Sieg in Berlin, nach 2000. Dies stand Juan-Carlos Betancur aus Kolumbien noch bevor, der 2002 seinen ersten und 2003 seinen zweiten Sieg feiern konnte. Juan Carlos Betancur (Kolumbien) siegte in 1:04:44 Stunden. Männer: 1. Juan Carlos Betancur (COL) 1:04:44, 2. Kalon Dobbin (NZL) 1:04:44, 3. Jorge Botero (COL) 1:04:44. Frauen: 1. Angèle Vaudan (FRA) 1:13:59, 2. Silvia Nino (COL) 1:13:59, 3. Laura Lombardo (ITA) 1:14:00. | ![]() Angèle Vaudan |
27. September 2003 | ||
![]() Juan Carlos Betancur |
Im Jahr 2003 war es dann soweit, das Inline-Skating Rennen im Rahmen des real,- BERLIN-MARATHON bekam sein eigenen Renntag am Samstag, einen Tag vor den Läufern. Damit ist die vollständige Akzeptanz der rasanten Sportart vollzogen. Dass 9.612 Athleten das Rennen zum größten der Welt machen würde war klar, dass aber auch -nach unterschiedlichen Schätzungen- 250.000 Zuschauer an der Strecke standen und feierten, war sensationell. Die Hoffnung auf eine Etablierung des Samstagstermin ist also berechtigt. Männer: 1. Juan-Carlos Betancur (COL) 1:02:03, 2. Massimiliano Presti (ITA) 1:02:03, 3. Diego Rosero (COL) 1:02:03. Frauen: 1. Julie Glass (USA) 1:11:28, 2. Jessica Smith (USA) 1:11:28, 3. Laura Lardani (ITA) 1:11:28. | ![]() Julie Glass |
25. September 2004 | ||
![]() Roger Schneider |
Zum ersten Mal gewann ein Schweizer den real,- BERLIN-MARATHON der Inline-Skater. Der 25-jährige Roger Schneider siegte in 64:43 Minuten. Kein Schweizer hatte bisher bei dem 1997 erstmals veranstalteten Inline-Skater-Rennen im Rahmen des real,- BERLIN-MARATHON auch nur den Sprung auf das Podest geschafft. Zweiter hinter dem Athleten von VW Sport XX wurde Luca Saggiorato (Italien/Fila International), der den Spurt des Feldes in 65:00 Minuten gewann. Er verwies seinen zeitgleich Landsmann Massimiliano Presti (Fila International) auf Rang drei. Auch bei den Frauen gab es eine Überraschung. Denn die erst 17-jährige Kolumbianerin Cecilia Baena (Hyper Race Team) gewann den Schlussspurt in 1:17:08 Stunden vor der zeitgleichen Vorjahressiegerin Julie Glass (USA/Powerslide Team). Rang drei ging an die Italienerin Laura Lardani (Rollerblade Team/1:17:09). Als letzte Station des World Inline Cup (WIC) wurden auch in diesem Wettbewerb die Gesamtsieger in Berlin ermittelt. Hier gewannen Massimiliano Presti und Theresa Cliff, die beim real,- BERLIN-MARATHON auf Rang sieben fuhr. Männer: 1. Roger Schneider (SUI) 1:04:43, 2. Luca Saggiorato (ITA) 1:05:00, 3. Massimiliano Presti (ITA) 1:05:00. Frauen: 1. Cecilia Baena (COL) 1:17:08, 2. Julie Glass (USA) 1:17:08, 3. Laura Lardani (ITA) 1:17:09. | ![]() Cecila Baena |
24. September 2005 | ||
![]() Luca Saggiorato |
Ein Massensprint der Männer und Frauen entschied das Rennen um den Sieg beim 32. real,- BERLIN-MARATHON der Inline-Skater. Der Italiener Luca Saggiorato kam mit hauchdünnem Vorsprung in der erstklassigen Zeit von 1:01:21 Stunden ins Ziel. Bei den Frauen siegte Briggyte Mendez (Kolumbien) in 1:10:43 Stunden und erzielte damit ebenfalls eine Top-Zeit. Bei Männern und Frauen waren es die schnellsten Siegzeiten seit dem Jahr 2000 in Berlin. Beste Deutsche waren Nico Wieduwilt (Gera) als 19. mit 1:01:21 und Michaela Neuling (Gera), die auf Platz 16 kam in 1:10:44. Männer: 1. Luca Saggiorato (ITA) 1:01:21, 2. Francesco Zangarini (ITA) 1:01:21, 3. Massimiliano Presti (ITA) 1:01:21. Frauen: 1. Briggyte Mendez (KOL) 1:10:43, 2. Brittany Bowe (USA) 1:10:43, 3. Julie Glass (USA) 1:10:43. | ![]() Briggyte Mendez |
23. September 2006 | ||
![]() Luca Saggiorato |
Mit Luca Saggiorato gelang es dem Vorjahressieger im Massensprint, mit den entscheidenden Zentimetern Vorsprung in der Zeit von 1:02:25 Stunden ins Ziel zu fahren. Mit etwa einer Rollenbreite Vorsprung gelang es auch der Italienerin Giovanna Tuchiarelli (Team Alessi Powerslide) in der Zeit von 1:14:02 Stunden vor Angèle Vaudan (Team Rollerblade World) aus Frankreich und Sandra Gomez (Alessi Powerslide) aus Spanien das Rennen der Inline-Skaterinnen zu gewinnen. Männer: 1. Luca Saggiorato (ITA) 1:02:25, 2. Massimiliano Presti (ITA) 1:02:25, 3. Francesco Zangarini (ITA) 1:02:25. Frauen: 1. Giovanna Tuchiarelli (ITA) 1:14:02, 2. Angèle Vaudan (FRA) 1:14:02, 3. Sandra Gomez (SPA) 1:14:02. |
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29. September 2007 | ||
![]() Nicolas Iten |
Bei regennasser Fahrbahn sind die Fahrer technisch in besonderem Maße gefordert. Fünf Sekunden hinter Iten kam Shooting-Star Peter Michael aus Neuseeland ins Ziel. Der erst 17-jährige machte in dieser Saison bereits als Gewinner des World Inline Cup Rennen im Engadin auf sich aufmerksam. Als Dritter erreichte Roger Schneider ebenfalls in 1:12:35 Stunden das Ziel – vor dem Weltcup-Gesamtsieger Massimiliano Presti. „Es war wirklich ein sehr hartes Rennen, aber der Regen ist mir entgegengekommen. Normalerweise bin ich im Endspurt nicht so schnell“, sagte die Belgierin Hilde Goovaerts nach dem Rennen. Sie war bereits zum siebenten Mal in Berlin am Start, ein Sieg in der deutschen Hauptstadt fehlte ihr noch. Auch die Zweiplatzierte, Sabine Berg aus Gera, profitierte von den Bedingungen. Auf Platz drei erreichte Laura Lardani aus Italien das Ziel. Die Italienerin konnte ihrem dritten Platz zugleich den Gesamtweltcup für sich entscheiden. Männer: 1. Nicolas Iten (SUI) 1:12:30, 2. Peter Michael (NZL) 1:12:35, 3. Roger Schneider (SUI) 1:12:35. Frauen: 1. Hilde Goovaerts (BEL) 1:23:20, 2. Sabine Berg (GER) 1:23:20, 3. Laura Lardani (ITA) 1:23:20. |
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27. September 2008 | ||
![]() Joey Mantia |
Joey Mantia und Cecilia Baena heißen die Sieger des 35. real,- BERLIN-MARATHON Inline-Skating. Mit 7.865 gemeldeten Startern sowie rund 200.000 Zuschauern entlang der Strecke unterstrich das Rennen einmal mehr seinen Stellenwert als weltweit größter Inline-Marathon. Bei strahlendem Sonnenschein feierten Skater und Zuschauer ein Fest auf Rollen. Männer: 1. Joey Mantia (USA) 1:00:33, 2. Fabio Francolini (ITA) 1:00:33, 3. Elio Cuncu (ITA) 1:00:33. Frauen: 1. Cecilia Baena, Cecilia (COL) 1:13:24, 2. Giovanna Turchiarelli (ITA) 1:13:24, 3. Simona Di Eugenio (ITA) 1:13:24. |
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